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Heilige Orte

Posted by on 18. Dezember 2011

Städte, Wälder, Berge, Heine und Flüsse, gelten im Hinduismus als heilig. Obwohl die Hindus den ganzen südasiatischen Raum als heilig betrachten, haben zig Tausende von Orten und Stätten, die seit Jahrtausenden Pilgerziele sind, für Hindus einen besonderen Status. Viele von Ihnen glauben, dass Sie allein durch den Besuch eines heiligen Ortes oder durch ein Bad in einen heiligen Fluss Erlösung erhalten. Der Tempelbau erfolgt nach strengen Vorschriften in Übereinstimmung mit genau berechneten Sternkonstellationen. Veranschaulichen Tempel und Schreine doch die durch sie nachgebildeten Kosmologien. Viele Tempel wurden daher nach genauen astronomischen Vorgaben gebaut. Sie sind nicht nur Zentren der Frömmigkeit, sondern auch wirtschaftliche und kulturelle Mittelpunkte. Für Hindus ist der über 2.700 km lange Fluss Ganges eine heiliger Ort. Er gilt als der Fluss der Erlösung. Nach dem Glauben der Hindus reinigt ein Bad in seinem Wasser nicht nur den Körper, sondern wäscht auch alle Sünden ab. Auch an anderen Flussmündungen und Zuläufen des Ganges finden diese religiösen Reinigungsbäder statt. In der heiligen Stadt Varanasi am Ganges führen über 80 Steintreppen an den Fluss. Mehr als 60.000 Pilger reisen täglich in die Stadt und reinigen im heiligen Fluss Körper und Geist. In der Stadt soll es 1.500 verschiedene Tempel und Anbetungsstätten geben. Jeden Abend findet eine große Zeremonie der Priester zu Ehren der Göttin Ganga statt. Viele gläubige Menschen kommen aber auch, um an diesem Ort zu sterben. Daher leben zahllose todkranke Menschen bis zu ihrem Tod in Häusern am Fluss. Die Bewohner Varanasis versorgen sie mit Almosen. Die Hindus äschern ihre Toten auf Scheiterhaufen ein und übergeben die Asche der Verstorbenen dem heiligen Fluss. Hindus glauben, damit werden die Toten ein Teil des Gewässers und müssen weniger oft wiedergeboren werden. Damit soll der Weg zur Erlösung verkürzt und der ewige Kreislauf der Reinkarnation beendet werden.